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Alkohol Zu einer mehrtägigen Tour gehört natürlich auch das gemütliche Zusammensitzen am Abend einer Etappe. Gegen ein (oder zwei) Gläschen Wein ist sicher nichts einzuwenden, übermäßigen Alkoholgenuss sollte man bleiben lassen. Im Allgemeinen sind wir sowieso jeden Abend so k.o., dass nicht allzu viel Alkohol konsumiert wird. Tagsüber während der Tour gönnt kann man sich zum Beispiel zum Mittagessen schon mal ein kleines Radler, mehr aber auf keinen Fall. Bremsen An unserer Bikes haben sich gnadenlos die Discstopper duchgesetzt, zumindest hydraulische Maguras haben sich auf den steilen und endlos langen Abfahrten bewährt. Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass man bei regnerischem Wetter bei einer einzigen langen Abfahrt die Beläge konventioneller V-Brakes komplett herunterbremsen kann. Unser Tipp daher: Setzt auf die Scheibe. Clickies In unserer Gruppe gibt es 3 eiserne Clickie-Verfechter, nur einer von uns ist noch mit Standardpedalen unterwegs. Früher oder später kriegen wir den aber auch noch soweit..Jedes „System“ hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Clickies bieten beim Fahren mehr Sicherheit und mehr Power, gerade bergauf, beim Schieben ist man durch schlechteren Laufkomfort benachteiligt. Paradoxerweise ist in unserer Gruppe gerader DER ein Biker ohne Clickies als Bergziege gefürchtet ! Computer Alle Bikes sollten mit überdurchschnittlich ausgestatteten Bike-Computern ausgerüstet sein. Wichtig ist vor allem, dass die Computer richtig für die Längenmessung eingestellt werden, sonst gibt es immer wieder Diskussionen, wessen Anzeige nun genauer ist. Fast unverzichtbar ist ein integrierter Höhenmesser, Pulsmesser ist natürlich auch nicht zu verachten, damit man keinen „Herzkasper“ erleidet. Auch an neue Batterien denken! Bei uns fallen regelmäßig 1-2 Tachos während einer Tour aus. Downhill Hier scheiden sich die Geister. In unserer Gruppe klafft hier das „Potential“ ziemlich weit auseinander. Jeder sollte nur so schnell bergab fahren, dass er sich noch sicher fühlt. Selbstüberschätzung oder Gruppenzwang können böse enden. Das Bergabtempo hängt von vielen Faktoren wie Untergrund, Sicht, Bremsweg, fahrerischem Können, und Kondition ab. Letztendlich gilt: Lieber einen Gang langsamer, auch wenn das in unserer Gruppe nicht immer so vorbildhaft umgesetzt wird ;o) Mehr und mehr wird unser „Bergabdurchschnittstempo“ immer höher! Ersatzteile Folgende Ersatzteile sollte jeder in der Gruppe mitführen: Ersatzschlauch Kettenglied 2-3 Speichen Bremsbeläge Ein Gruppenmitglied sollte dabei haben Ersatzreifen Beleuchtung Schloss Erste Hilfe Jedes Gruppenmitglied sollte ein kleines Erste-Hilfe-Set dabei haben. Fertige Sets gibt es in Apotheken oder Drogeriemärkten. Ein Schnäppchen kann man hier auch mal bei Aldi oder Lidl machen. Individuell sollte noch jeder wichtige Medizin, wie z.B. Aspirin, einpacken. Woher kommt eigentlich dieser Begriff „Aldi-Tchibo-Werksfahrer“?? Federung Was soll man dazu noch sagen. Eigentlich ist ein Fully unentbehrlich, in unserer Gruppe läuft noch ein Hardtail, mit einer gefederten Sattelstütze „veredelt“. Geht natürlich auch, aber speziell beim Downhill ist das Hardtail schon benachteiligt. Liebe Homepage-Leser, schreibt fleißig Kommentare in unser Gästebuch, damit unser letzter Hardtailfahrer Stephan endlich grünes Licht (=Budget) für (s)ein Fully bekommt. Gewitter Die größte Gewittergefahr in den Alpen herrscht wohl im Juni. Grundsätzlich sollte man bei jeder Gelegenheit den Wetterbericht hören und sich ggf. darauf einstellen. Eine Möglichkeit, ein Gewitter zu Umgehen, besteht ganz einfach im frühen losfahren. Wenn dann das Gewitter kommt, ist man so schon sicher am Etappenziel angekommen. Erfahrungen der weniger schönen Art haben wir hier 2003 bei der Dolomitentour gemacht. Wir im Film brach hier das Gewitter binnen Sekunden über die Gruppe herein. Kai und Stephan suchten am Boden kauernd Schutz während Rüdi in der nächsten Hütte Hilfe herbei holte. Also, mit Gewittern nicht spaßen! GPS Beim Thema GPS ist unser Tourenplaner Stephan voll in seinem Element. Er plant jede Tour bis ins Detail und besorgt neben Karten und Roadbooks auch die jeweiligen GPS-Daten. Sein am Lenker montiertes GPS ist uns dann schon oft ein treuer und zuverlässiger Helfer gewesen. Wichtig: Ersatzbatterien bzw. –akkus mitnehmen. Helm Sollte eigentlich kein Thema sein. Ein moderner, perfekt passender Helm ist absolut Pflicht. Bitte daran denken, dass unter den Helm ggf. noch ein Stirnband passt. Kamera Was wäre eine MTB-Tour ohne grandiose Fotos zur Erinnerung? Daher vorher absprechen, wer Kameras mitnimmt. Bei uns haben sich Digicams bewährt, wir haben immer 2 Apparate mit dabei. Wichtig: schnell griffbereit in einer wasserfesten Tasche o.ä. am Lenker befestigen und außerdem unbedingt das Ladegerät mitnehmen. Nicht vergessen. Ausreichend Speicherkarten. Klingel An jedes Bike gehört zwingend eine Klingel. Immer wieder trifft man auf Wanderer oder auch andere Biker. Mit einer Klingel lassen sich Konflikte meistens vermeiden. Wobei es ja Biker (?) geben soll, die solche Situation angeblich magisch anziehen (der Autor weiß gar nicht, wer hier gemeint ist). Landkarten Ein kompletter Satz Landkarten über das Tourgebiet ist absolut unerlässlich. Trotz GPS, Roadbook und Wegemarkierungen wird man immer wieder die gute alte Landkarte hervorziehen. In guten Buchhandlungen kann man entsprechendes Material kaufen. Die Preise sind zwar recht hoch, aber die Investition ist unerlässlich. Medikamente Bewährt haben sich bei unseren Touren Medikamente wie Aspirin, Posalbe, etwas zum Einreiben für die Waden und Magnesiumtabletten zum Auflösen in den Trinkflaschen. Fast schon legendär sei hier Edgar’s Aspirinverbrauch erwähnt, ausgelöst durch diverse Kopfschmerzattacken. Packliste Am Körper Trikot Bikehose Socken Schuhe Handschuhe Sonnenbrille Helm Auf dem Rücken Rucksack Lange Bikehose Kurze Bikehose Hose für Abends Pulli oder T-Shirt für Abends Regenjacke Regenhose Ersatztrikot Schlafshirt Ersatzsocken 2 Unterhosen kleines Handtuch kleine Flasche Shampoo Zahnbürste Zahnpasta Rasierzeug Sonnencreme Landkarten Taschemesser Brieftasche Trillerpfeife Handy Ersatzwasserflasche Erste-Hilfe-Set Schreibzeug/Tagebuch (kleines Heft) Müsliriegel (ca. 2/Tag) Ggf. Badehose für abendlichen Sauna/Poolaufenthalt In Summe sollte hier nicht viel mehr als 5 kg zusammenkommen. Am Bike Werkzeug Ersatzteile Flickzeug Luftpumpe Wasserflasche Fotoapparat (oder im Rucksack) Reifen Bei einer unserer letzten Touren hat sich ein Reifen verabschiedet. Glücklicherweise war ein Bikeladen in der Nähe. Aus diesem Grund sollte man es sich gut überlegen, ob nicht zumindest eine Person einen Ersatzreifen dabei hat. Auch vor der Tour bitte die Reifen gründlich auf Schäden kontrollieren. Bei unserer 2004-Tour haben wir bei der Abfahrt zu Hause an Edgar’s Bike festegestellt, dass sich einige Stollen gelöst hatten. Ein kurzfristiger Abstecher zum Bikeladen musste eingelegt werden um 2 neue Reifen für 50 € aufzuziehen. Rucksack Im Handel sind eine Vielzahl von Marken und Typen. Die Größe sollte 25 – 30 Liter betragen, das Gewicht bei 600 – 800 g liegen. Praktisch sind viele Außentaschen. An einen Regenschutz sollte man denken, viele Rucksäcke haben solch eine „Hülle“ bereits integriert. Bewährt hat sich auch das Packen in mehreren Plastikbeuteln. So hält man einigermaßen Ordnung und ist gegen Nässe gut geschützt. Zum Thema Trinksystem: in unserer Gruppe setzt es sich mehr und mehr durch. Man muss allerdings bedenken, dass man damit noch mehr Gewicht auf dem Rücken mit sich herumschleppt. Mehr als 6 kg sollte der komplett gepackte Rucksack inkl. Trinksystem wirklich nicht wiegen. Schloss Ein Gruppenmitglied sollte ein Schloss dabeihaben. Ein unbeaufsichtigtes Abstellen der Bikes lässt sich nicht immer vermeiden, z.B. bei Hüttenpausen. Schnee Schnee hatten wir bisher eigentlich auf jeder unserer Touren. Das heißt in den meisten Fällen: Steig ab und schiebe, nasse Füße mit inbegriffen. Dagegen ist uns noch kein Mittel eingefallen. Abends heißt das dann: Schuhe fönen. Schuhe Gerade bei Schuhen mit Click-System sollte man trotzdem auf größtmöglichen Laufkomfort achten. Schiebepassagen gehören nun mal zu einer richtigen Mountainbiketour dazu! Über die abendliche Schuhgarderobe streiten sich die Geister. Es gibt doch tatsächlich Biker, die ein 2. Paar Schuhe im Rucksack mitschleppen. Andere gehen abends mit Adiletten auf Tour. Der Autor schwört hier auf Gewichtsersparnis und verzichtet abends auf Luxus. Sonne Was gibt es schöneres, als bei Sonnenschein durch die Berge zu düsen. Aber bitte mit ausreichend Sonnencreme im Gesicht und an allen sonstigen unbedeckten Körperteilen. Tagebuch Besondere Erlebnisse oder der allgemeine Ablauf der Tour wird bei uns immer in 1-2 Tagebüchern dokumentiert. Dazu kommen Daten wir km, HM usw. Die Tagebücher sind später sehr hilfreich für das Erstellen von Fotoalben, unserer Homepage usw. Überhaupt ist es eine tolle Erinnerung. Ein kleines DINA5-Heft ist dafür ideal. Training Wir fangen in der Regel so im März/April mit gesteigertem Training an. Gemeinsame Ausfahrten helfen dabei, den eigenen Leistungsstand einzustufen und „Defizite“ rechtzeitig zu erkennen. Es gibt bestimmt nichts Schlimmeres, wenn ein Gruppenmitglied während der Tour konditionell stark zurückfällt. Trinken Flaschen bzw. Trinksystem werden jeden morgen frisch aufgefüllt und bei jeder sich bietenden Gelegenheit wird nachgefüllt. Magnesiumtabletten haben sich als Zusatz bewährt. Darüber hinaus schmeckt das oft fade Brunnen- oder Gebirgsbachwasser so gleich viel besser. Waschen Zum abendlichen Ritual gehört das Waschen der verschwitzen, dreckigen Kleidung. Bedingung: Alle Kleidungsstücke müssen zwingend aus Microfaser bestehen, Baumwolle eignet sich nicht und trocknet vor allem über Nacht nicht. In Hotels und Pensionen kann man auch ruhig mal nach einer Waschgelegenheit fragen. Hier haben wir schon tolle positive Überraschungen erlebt. Werkzeug Luftpumpe Flickzeug Reifenheber Inbusschlüsselsatz Bike-Kombiwerkzeug (hochwertig) Speichenschlüssel Kettennieter Zeitbudget Wir planen immer bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 10-11 km/h. Mehr ist absolut nicht zu schaffen! Die täglich individuelle Fahrzeit hängt natürlich stark vom Schwierigkeitsgrad ab. Im Mittel aber liegen unsere Tagesetappen immer in der Nähe von 50 –60 km. Auf jeden Fall planen wir von vorne herein immer einen „Reservetag“ ein, gebraucht haben wir ihn bis heute noch nicht.
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